Die SFS Group ist nach dem ersten Halbjahr 2026 auf Kurs, ihre Ziele zu erreichen, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 1,559 Milliarden Franken. Dies entspricht einer Steigerung um 1.3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.
Währungseffekte, vor allem die Abschwächung des US-Dollars, bremsten die Umsatzentwicklung. Das organische Wachstum hingegen betrug 4 Prozent.
Die voranschreitenden globalen Umbrüche führten im ersten Semester zu gestörten Lieferketten. Dank des «Local-for-Local»-Ansatzes, der auf möglichst regionaler Wertschöpfung basiert, sind die Geschäftsbereiche von SFS bislang nur begrenzt von Lieferengpässen betroffen.
Mehrere Übernahmen stärken das Geschäft
SFS nutzte das Marktumfeld für weitere Firmenübernahmen. Im ersten Halbjahr 2026 übernahm die Gruppe die drei Hoffmann-Partnerunternehmen Gödde, Oltrogge Werkzeuge und Hch. Perschmann. Zudem erwarb sie die Aktienmehrheit an der auf 3D-Druck spezialisierten Jellypipe AG, die neu Hoffmann Additive Manufacturing AG heisst. Damit stärkt SFS seine Position im Handelsgeschäft und erweitert das technologische Angebot.
Mit der Übernahme der Harald Zahn GmbH, einem Anbieter von Befestigungssystemen für Flachdächer in Deutschland und Österreich, verbessert die Gruppe zudem den Marktzugang des Bereichs Fastening Systems.
Anfang Juli hat SFS einen Kaufvertrag zur Übernahme der Heartland Precision Fasteners Inc. abgeschlossen. Das amerikanische Unternehmen ist auf die Herstellung von hochwertigen Befes-tigungslösungen für die Flugzeugstruktur und den Flugzeugantrieb spezialisiert. Mit der Akquisition erweitert SFS ihre Aktivitäten im Bereich Aerospace nach Nordamerika und erschliesst damit einen strategisch wichtigen Wachstumsmarkt. Die Übernahme soll bis Ende September abgeschlossen werden.
Jahresziele bestätigt
Konsequenter Kundenfokus, zukunftsgerichtete Innovationsprojekte und neue Wachstumsanwendungen haben für SFS weiterhin höchste Priorität, wie das Unternehmen weiter mitteilt. Die Umsetzung des 2025 eingeleiteten Programms zur Straffung des globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerks wird weitergeführt.
Für das Geschäftsjahr 2026 hält SFS an den Zielen fest. Der Umsatz soll in den jeweiligen Landeswährungen um 3 bis 6 Prozent wachsen.
SFS steigert Gewinn deutlich und setzt auf weitere Übernahmen