Schienenverkehr • 07.10.2026

Stadler liefert sechs Elektrozüge ins Aostatal – 500 000 Liter Diesel sollen eingespart werden

Stadler hat sechs neue vollelektrische Flirt-Züge für die italienische Region Aostatal ausgeliefert. Die Fahrzeuge wurden am Bahnhof Torino Porta Nuova vorgestellt und sollen schrittweise im Regionalnetz in Betrieb genommen werden.

Von pd/red
aktualisiert am 07.10.2026

Die vierteiligen Züge verfügen über je 236 Sitzplätze, Mehrzweckbereiche für Fahrräder und Skiausrüstung sowie einen barrierefreien Einstieg. Sie erreichen laut einer Mitteilung von Stadler eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sind mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Gebaut wurden sie im polnischen Siedlce.

Mit der Elektrifizierung der gesamten Strecke zwischen Turin und Aosta und dem Einsatz der neuen Züge sollen jährlich mehr als 500 000 Liter Diesel eingespart werden. Die Elektrozüge ergänzen fünf bimodale Flirt, die seit sieben Jahren zwischen Aosta und Turin verkehren.

Stadler und die Region Aostatal arbeiten seit 2015 zusammen. Zum aktuellen Auftrag gehört neben der Lieferung der sechs Züge auch deren Wartung während fünf Jahren gemeinsam mit dem Bahnbetreiber Trenitalia.