Die vierteiligen Züge verfügen über je 236 Sitzplätze, Mehrzweckbereiche für Fahrräder und Skiausrüstung sowie einen barrierefreien Einstieg. Sie erreichen laut einer Mitteilung von Stadler eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sind mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Gebaut wurden sie im polnischen Siedlce.
Mit der Elektrifizierung der gesamten Strecke zwischen Turin und Aosta und dem Einsatz der neuen Züge sollen jährlich mehr als 500 000 Liter Diesel eingespart werden. Die Elektrozüge ergänzen fünf bimodale Flirt, die seit sieben Jahren zwischen Aosta und Turin verkehren.
Stadler und die Region Aostatal arbeiten seit 2015 zusammen. Zum aktuellen Auftrag gehört neben der Lieferung der sechs Züge auch deren Wartung während fünf Jahren gemeinsam mit dem Bahnbetreiber Trenitalia.
Stadler liefert sechs Elektrozüge ins Aostatal – 500 000 Liter Diesel sollen eingespart werden