Erfreulich, dass 50 Jahre später noch drei Gründungsmitglieder fit und bei bester Gesundheit ihre alten Erinnerungen auffrischen konnten. Mit Bahn und Bus ging es nach Ennetbürgen. Männiglich wunderte sich, was es dort wohl zu sehen oder zu erleben gibt. Eine Bushaltestelle im Niemandsland, hohe Zäune und eine mittelgrosse Baracke wirkten nicht gerade einladend. Des Rätsels Lösung: Hier pflegt und bewahrt der Mirage-Verein Buochs die Geschichte der von 1964 bis 2003 eingesetzten Kampfflugzeuge. Von ehemaligen Piloten und Technikern wurden die Gäste in die Geschehnisse von damals wie auch in heutige Überlegungen zur Luftverteidigung der Schweiz eingeweiht.
Nicht fliegen, aber springen kann man auf der Schanze in Engelberg. Zum Glück war diese noch nicht präpariert: So musste die Frage nach dem mutigsten BSCler gar nicht erst gestellt werden. Stattdessen erläuterte der Verantwortliche, worauf es bei der Präparierung der einzigen Naturschanze der Schweiz ankommt. Rund 600 m³ Schnee werden «übersommert», damit die Schanze Mitte Dezember sicher zur Verfügung steht.
Beim gemeinsamen Abendessen war für Gesprächsstoff gesorgt. Die Vision einer Schanze am Montlinger Bergli machte die Runde, bevor der Tross am Sonntag zeitig zur Titlis-Bahn strebte. Welch wunderbarer Tag mit traumhafter Sicht bis in die Walliser Alpen. Man konnte sich kaum sattsehen. Zum Mittagessen ging es runter zum Trübsee, wo die hungrigen Mannen auf der Terrasse des Restaurants bereits vom freundlichen lokalen Personal erwartet wurden. Fazit während der Zugfahrt: Es war ein bestens organisierter und geselliger Ausflug. Bereichert und mit vielen schönen Erfahrungen kehrten die Teilnehmer ins Rheintal zurück.
Reich an Erfahrung