Es ist nach 2021 die zweite WM-Medaille, die der Rheintaler bei einem Wettkampf im Wald gewinnt. Ähnlich wie damals in Ungarn war er mit seiner Leistung im Qualifikationswettkampf vom Dienstag gar nicht zufrieden: Ammann verlor gleich bei drei Posten viel Zeit, klassierte sich in seinem Vorlauf aber dennoch auf dem siebten Rang. Bei vier Serien lag er damit jedoch bereits ausserhalb des besten Viertels von 80 Finalisten.
Andererseits bestand dank Mario Ammanns läuferischer Stärke die Chance auf eine wesentlich bessere Platzierung, sofern er die Strecke ohne Schnitzer absolvieren konnte. Der Mitteldistanz-Final vom Mittwoch gelang dem Heerbrüggler zwar nicht ganz optimal. Weil Ammann jedoch auch beim vierten Wettkampf innert fünf Tagen physisch in einer Topverfassung war und mehrere seiner stärksten Konkurrenten ebenfalls bei den Posten Zeit einbüssten, sicherte er sich den dritten Platz.
Monika Ammanns Wettkampf verlief umgekehrt: Sie war in der Qualifikation hervorragende Vierte. Ein zeitraubender Fehler beim ersten Posten liess aber alle Medaillenträume platzen. Rang 14 ist trotzdem ein respektables Ergebnis.
Nach verpatzter Quali gewinnt Mario Ammann an der WM die Bronzemedaille